Einblick ins Material
Medizinethik ⎮ Person oder nicht? – Entscheide dich! – Diskussionsspiel zum Personenbegriff
Wann beginnt oder endet der Status einer Person? Und welche Merkmale sind überhaupt entscheidend, um jemandem moralischen Schutz zuzuschreiben? Mit diesem Diskussionsspiel setzen sich Schüler*innen aktiv mit einer der zentralen Fragen der Medizinethik auseinander. Anhand vielfältiger Fallbeispiele ordnen sie unterschiedliche Wesen und Lebensformen ein, diskutieren ihre Entscheidungen und reflektieren verschiedene Kriterien des Personenbegriffs. Das Material eignet sich besonders für den Ethik- und Philosophieunterricht der Sekundarstufe und ermöglicht einen motivierenden, argumentationsorientierten Zugang zu einem komplexen Thema.
Das enthält das Spiel zur Medizinethik
Das Material verbindet Diskussion, Urteilsbildung und Reflexion in einer klar strukturierten Spielform. Enthalten sind:
- Spielanleitung mit Zielsetzung, Ablauf und Gesprächsregeln für die Durchführung in Kleingruppen
- Spielbrett mit den Kategorien „Person“, „Grenzfall“ und „Keine Person“
- 34 Fallkarten mit unterschiedlichen medizinethischen, biologischen und technologischen Szenarien
- Reflexionsbogen zur Auswertung der Diskussionen und zur Entwicklung einer eigenen Position
- Erweiterungsmöglichkeit, bei der Schüler*innen eigene Grenzfälle zum Personenbegriff entwickeln und diskutieren können
Die Fallkarten greifen klassische und aktuelle Fragestellungen auf, darunter Embryonen, Menschen in unterschiedlichen Bewusstseinszuständen, Tiere, künstliche Intelligenzen, Roboter oder digitale Bewusstseinskopien. Dadurch entstehen vielfältige Diskussionsanlässe mit unterschiedlichen ethischen Perspektiven.
So setzt du das Material im Unterricht ein
Das Spiel eignet sich besonders für die Erarbeitung, Vertiefung oder Sicherung des Themenfeldes Medizinethik. Die Lernenden arbeiten in Kleingruppen, ziehen nacheinander Fallkarten und ordnen die beschriebenen Fälle einer Kategorie zu. Anschließend begründen sie ihre Entscheidungen und vergleichen unterschiedliche Argumentationslinien.
Durch die offene Struktur entstehen intensive Diskussionen über Kriterien wie Vernunft, Selbstbewusstsein, Leidensfähigkeit, Beziehungsfähigkeit oder menschliche Herkunft. Der anschließende Reflexionsbogen unterstützt dabei, eigene Positionen zu überprüfen und ethische Fragestellungen systematisch auszuwerten.
Warum das Material im Unterricht gut funktioniert
- Fördert ethische Urteilsbildung: Schüler*innen setzen sich aktiv mit unterschiedlichen Positionen und Argumenten auseinander.
- Direkt einsetzbar: Spielbrett, Fallkarten und Reflexionsmaterial liegen bereits vorbereitet vor.
- Motivierende Methode: Die spielerische Struktur erleichtert den Zugang zu einem anspruchsvollen philosophischen und medizinethischen Thema.
- Diskussionsstark und aktuell: Die Mischung aus menschlichen, tierischen und technologischen Grenzfällen eröffnet vielfältige Perspektiven.
- Unterstützt selbstständiges Lernen: Die Gruppenarbeit ermöglicht eigenständige Entscheidungen und intensive Reflexion.
Ein vielseitiges Unterrichtsspiel für alle Lehrkräfte, die den Personenbegriff in der Medizinethik lebendig, kontrovers und schüler*innenorientiert behandeln möchten.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Material als Schullizenz nutzen
Dieses Material ist auch als Schullizenz erhältlich. So kannst du es nicht nur selbst nutzen, sondern gemeinsam mit deinen Kolleginnen und Kollegen an deiner Schule einsetzen.
Besonders praktisch ist das für Fachschaften, Parallelklassen und gemeinsame Unterrichtsvorhaben. Wenn deine Schule das Material über Angebot und Rechnung erwerben möchte, erstellen wir nach deiner Anfrage gerne ein individuelles Angebot und kümmern uns um die passende Abwicklung.
Davon profitiert deine Schule:














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